Kenza Ait Si Abbou: KI verständlich machen, ohne sie kleinzureden
Eine Ingenieurin, die zwischen Robotik, Führung und Teilhabe übersetzt – und KI dort erklärt, wo sie wirklich ankommt: im Alltag.

Wer Künstliche Intelligenz wirklich vermitteln will, braucht mehr als Fachwissen – nämlich die Bereitschaft, Menschen ernst zu nehmen, die noch keine eigene Meinung haben. Genau das macht Kenza Ait Si Abbou. Dieses Portrait ist Teil unserer Journal-Serie über Menschen und Quellen, die KI im deutschsprachigen Raum verständlich, nutzbar und diskutierbar machen.
Inhalt
Es gibt Stimmen, die KI vor allem als technische Frage erzählen. Und es gibt Stimmen, die sie als gesellschaftliche Praxis verstehen. Kenza Ait Si Abbou gehört zu den wenigen, die beides verbinden – mit einer Klarheit, die weder belehrend noch beschwichtigend wirkt.
Ingenieurin, Führungskraft, Vermittlerin
Kenza Ait Si Abbou ist Diplom-Ingenieurin und hat in Konzernen wie der Deutschen Telekom und IBM Verantwortung für Themen rund um KI und Robotik übernommen. Diese Doppelrolle prägt ihren Blick: Sie kennt die Logik großer Organisationen ebenso wie die Realität von Teams, die plötzlich mit neuen Tools arbeiten sollen.
Bücher, die Türen öffnen
Mit ihrem Buch «Keine Panik, ist nur Technik» hat sie vielen einen ersten, ruhigen Einstieg ins Thema verschafft. «Menschenversteher» vertieft den Blick auf KI-Systeme, die immer öfter mit uns interagieren. Beide Bücher sind keine Tech-Bibeln, sondern Übersetzungsangebote – verständlich, unaufgeregt, anschlussfähig.
„Wir müssen aufhören, KI als Magie zu behandeln. Erst dann können wir verantwortungsvoll mit ihr arbeiten."
Warum ihr Blick gerade jetzt zählt
In Debatten über KI bleibt oft eine Lücke: zwischen Fachpublikationen und Boulevard. Kenza Ait Si Abbou füllt diese Lücke. Ihre Vorträge erreichen Schulklassen wie Vorstände, ihre Medienauftritte verbinden Diversitätsfragen mit Technikkompetenz. Wer Teilhabe an KI ernst meint, kommt an ihrer Arbeit schwer vorbei.
Gute Einstiege
Buch: «Keine Panik, ist nur Technik» (Gräfe und Unzer) – verständliche Einführung in KI und Algorithmen.
Buch: «Menschenversteher» (Gräfe und Unzer) – über KI-Systeme, die mit uns interagieren.
Vorträge & Interviews: zahlreiche Keynotes auf YouTube und in deutschen Wirtschafts- und Tech-Medien.
Profil: Kenza Ait Si Abbou auf LinkedIn – aktuelle Beiträge zu KI, Führung und Teilhabe.
Was man von ihr mitnehmen kann
Führungskräfte gewinnen Sprache für Gespräche, die sonst an Fachjargon scheitern. People- und Kulturteams bekommen Argumente, KI als Veränderungsthema und nicht nur als IT-Thema zu behandeln. Und wer KI im eigenen Alltag verstehen will, findet einen Einstieg, der niemanden zurücklässt.
Anschluss an Prismeo
Vermittlung braucht Räume. KI-Workshops, in denen Teams zum ersten Mal gemeinsam ausprobieren, brauchen Atmosphäre, die Sicherheit gibt – und Technik, die Erklären leicht macht. Genau dafür sind Idealab, Thinktank und Studio im Prismeo LAB gemacht.
Weitere Porträts dieser Serie findest Du im Prismeo Journal.
Wenn aus einem Gedanken ein Format werden soll, zeigen wir Dir gern den passenden Raum.
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