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Stories & KommunikationGespräch

Miriam Meckel und Léa Steinacker: Wenn KI auf Bildung trifft

Zwei Autorinnen, eine Lernplattform und ein gemeinsamer Anspruch: KI nicht nur erklären, sondern für Menschen anwendbar machen.

Prismeo LAB RedaktionVeröffentlicht 03. Juni 20267 Min Lesezeit
PortraitKI-Serie
Editorial scene: zwei aufgeschlagene Notizbücher auf einem dunklen Holztisch, im Hintergrund eine warm leuchtende, abstrakte Datenkurve.

Wer in Deutschland nach einer Stimme sucht, die KI mit Bildung, Arbeit und Gesellschaft verbindet, kommt an Miriam Meckel und Léa Steinacker schwer vorbei. Dieses Portrait ist Teil unserer Journal-Serie über Menschen und Quellen, die KI im deutschsprachigen Raum verständlich, nutzbar und diskutierbar machen.

Manche KI-Debatten enden in Modellnamen und Benchmarks. Andere fangen erst dort an, wo wirklich etwas auf dem Spiel steht: bei der Arbeit, der Bildung, der Frage, wie wir miteinander entscheiden. Miriam Meckel und Léa Steinacker gehören zu den Stimmen, die genau diese zweite Sorte Debatte führen.

Zwei Hintergründe, ein gemeinsamer Blick

Miriam Meckel ist Kommunikationswissenschaftlerin und langjährige Beobachterin von Medien, Wirtschaft und Technologie. Léa Steinacker hat in Princeton geforscht und arbeitet an der Schnittstelle von KI, Gesellschaft und Bildung. Gemeinsam haben sie ada Learning mitgegründet – eine Plattform, die Führungskräften und Teams hilft, mit den Folgen digitaler und KI-getriebener Transformation umzugehen.

Bücher und öffentliche Beiträge

Beide veröffentlichen regelmäßig zu Themen rund um KI, Arbeit und Gesellschaft – in Sachbüchern, Essays und Vorträgen. Miriam Meckels Bücher reichen von Medienkritik bis zur Frage, wie Maschinen unsere Wahrnehmung verändern. Léa Steinacker ergänzt mit einer Perspektive, die KI als gesellschaftliche Infrastruktur und nicht nur als Produktkategorie versteht.

„Die wichtigste KI-Kompetenz ist nicht Code. Es ist die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen."

Warum ihr Blick gerade jetzt zählt

Viele KI-Trainings setzen bei Tools an. Meckel und Steinacker setzen bei Haltung und Urteilsvermögen an. Das macht ihre Arbeit für Organisationen interessant, die nicht nur Anwender, sondern mündige Entscheider entwickeln wollen – Menschen, die KI einsetzen, ohne ihr blind zu folgen.

Gute Einstiege

Plattform: ada Learning (join-ada.com) – Programme, Fellowships und Inhalte für Führungskräfte.

Bücher: zahlreiche Veröffentlichungen von Miriam Meckel zu Medien, Macht und Maschinen – beim Verlag und im Buchhandel.

Vorträge & Interviews: regelmäßige Auftritte in deutschen Wirtschafts- und Wissenschaftsmedien, viele Aufzeichnungen auf YouTube.

Profile: Miriam Meckel und Léa Steinacker auf LinkedIn – aktuelle Beiträge zu KI, Bildung und Gesellschaft.

Was man von ihnen mitnehmen kann

Führungskräfte lernen, KI nicht als IT-Projekt, sondern als Kultur- und Bildungsfrage zu behandeln. People-Teams gewinnen einen Rahmen, in dem Weiterbildung mehr ist als ein Tool-Tutorial. Und Innovationsverantwortliche finden Argumente, warum Urteilsfähigkeit der wichtigste Skill der nächsten Jahre wird.

Anschluss an Prismeo

Bildung und Strategie brauchen Orte, an denen Menschen gemeinsam denken können, ohne sofort zu liefern. Das Prismeo LAB ist genau für solche Tage gebaut – mit Räumen, die zwischen Vermittlung, Austausch und Entscheidung wechseln können, ohne dass man dafür den Ort wechseln muss.

Weitere Porträts dieser Serie findest Du im Prismeo Journal.

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